
Kriegskinder
Waren meine (Groß)Eltern Nazis?
Jede deutsche Familie hat eine Kriegsgeschichte – noch immer wird diese oft verdrängt. Doch die Kriegskinder, die davon erzählen können, werden weniger. Fragen Sie nach, solange Sie noch können: Wie haben Ihre (Groß)Eltern die Zeit erlebt? Wie standen sie zum Nationalsozialismus? Und was davon wirkt bis heute nach?
Flucht, Nächte im Luftschutzkeller, Lagerleben oder die Rückkehr aus Kriegsgefangenschaft: In künstlerisch gestalteten Szenen aus alten Puppenstuben und Zeichnungen macht Heike von Schlebrügge prägende Erinnerungen ihrer Eltern sichtbar und thematisiert damit exemplarisch die Erfahrungen einer ganzen Generation von deutschen Kriegs- und Nachkriegskindern.
Ergänzt durch Fotografien und persönliche Zeugnisse aus ihrer Familie zeigt die Künstlerin Alltagsszenen im Nationalsozialismus, im Krieg und in der Nachkriegszeit.
Eine interaktive Recherchestation bietet die Möglichkeit, der eigenen Familiengeschichte nachzugehen und sich mit der Frage auseinanderzusetzen:
Welche Rolle hatten meine (Groß)Eltern im Nationalsozialismus?
Sonderführungen mit der Künstlerin
Begleiten Sie Heike von Schlebrügge bei einer Sonderführung durch die Ausstellung KRIEGSKINDER und erhalten Sie persönliche Einblicke in die Geschichten hinter der Ausstellung.
Termine jeweils um 14 Uhr im Erinnerungsort BADEHAUS am:
⋅ 26. September
⋅ 28. November
⋅ 16. Januar
⋅ 13 März
⋅ 8. Mai
Laufzeit
19. September 2026 bis 29. August 2027
Zu den Öffnungszeiten des Museums
⋅ Freitag: 9 bis 17 Uhr
⋅ Samstag und Sonntag: 13 bis 17 Uhr
Impressum
Ein Projekt von: Heike von Schlebrügge
Umsetzung im Erinnerungsort BADEHAUS:
- Idee: Dr. Sybille Krafft
- Konzept und Texte im Erinnerungsort BADEHAUS: Jonathan Coenen unter Mitarbeit von Dr. Sybille Krafft, Liesa Lahne, Nathalie Schauer, sowie Justine Bittner, Clemens Coenen und Stephan Rieder
- Marketing: Sharon Victor Suárez
- Technik: Christoph Waegele
Dieses Projekt wurde als Teil der „Begegnungen im BADEHAUS 2026“ gefördert von:
