
KRIEGSKINDER
Eine Ausstellung mit künstlerisch inszenierten Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit
Laufzeit: 19. September 2026 bis 29. August 2027
Jede deutsche Familie hat eine Kriegsgeschichte – noch immer wird diese oft verdrängt. Doch die Kriegskinder, die davon erzählen können, werden weniger. Fragen Sie nach, solange Sie noch können: Wie haben Ihre (Groß)Eltern die Zeit erlebt? Wie standen sie zum Nationalsozialismus? Und was davon wirkt bis heute nach?
Flucht, Nächte im Luftschutzkeller oder die Rückkehr aus Kriegsgefangenschaft: In künstlerisch gestalteten Szenen macht Heike von Schlebrügge prägende Erinnerungen ihrer Eltern sichtbar und thematisiert damit exemplarisch die Erfahrungen einer ganzen Generation deutscher Kriegs- und Nachkriegskinder.
Dafür suchte sie nach einem Medium, das „Erinnerungen“ und „Kindheit“ vereint. In historischen, teilweise geerbten, Puppenstuben konnte sie die Schlüsselszenen mit alten Puppenmöbeln, Porzellan und mürben Stoffen genau nach der erzählten Stimmung inszenieren.
Die Ausstellung ist dabei eng mit ihrer eigenen Familiengeschichte verbunden:
„Die Kriegs- und Nachkriegszeit war in meiner Kindheit in den 1970er und 1980er Jahren immer präsent. Die Geschichten, die teilweise unverdauten Erinnerungen verdichteten sich zu einem schweren Ballast für mein eigenes Leben. Besonders stark spürte ich den Konflikt meiner Mutter, ihre zärtliche Liebe zu ihrem lange vermissten Vater, ein Nationalsozialist erster Stunde.“
Ergänzt durch Fotografien und persönliche Zeugnisse aus ihrer Familie zeigt die Künstlerin Alltagsszenen im Nationalsozialismus, im Krieg und in der Nachkriegszeit.
Eine interaktive Recherchestation bietet die Möglichkeit, der eigenen Familiengeschichte nachzugehen und sich mit der Frage auseinanderzusetzen: Welche Rolle hatten meine (Groß)Eltern im Nationalsozialismus?
Führungen durch KRIEGSKINDER
Begleiten Sie die Künstlerin durch die Ausstellung und entdecken Sie die persönlichen Geschichten hinter den einzelnen Szenen sowie die Hintergründe ihrer Entstehung.
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Im Anschluss bietet ein Erzählcafé Raum für Austausch und persönliche Gespräche.
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Führungen finden jeweils um 14 Uhr im Erinnerungsort BADEHAUS statt:
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● Samstag, 26. September 2026
● Samstag, 14. November 2026
● Samstag, 16. Januar 2027
● Samstag, 3. April 2027
● Samstag, 29. Mai 2027
● Sonntag, 27. Juni 2027
Rückblick auf die Vernissage
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- Von links nach rechts: Eltern der Künstlerin, Literaturwissenschaftler Dr. Hiltrud und Prof. Dr. Günter Häntzschel, sowie BADEHAUS-Vorsitzende Dr. Sybille Krafft
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- Junge BADEHÄUSLERIN Liesa Sahne erläutert die Recherchestation, an der in Akten von SS, NSDAP und SA nach einzelnen Personen recherchiert werden kann.
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- Von links nach rechts: stellvertretende Vorsitzende Jonathan Coenen, Prof. Dr. Günter und Dr. Hiltrud Häntzschel, ihre Tochter, Künstlerin Heike von Schlebrügge, sowie BADEHAUS-Vorsitzende Dr. Sybille Krafft
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- An der Recherchestation der ZEIT können Besucherinnen und Besucher der eigenen Familiengeschichte nachgehen und sich mit möglichen Verstrickungen in der NS-Zeit auseinandersetzen.
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- Von links nach rechts: die Eltern der Künstlerin, die Literaturwissenschaftler Dr. Hiltrud und Prof. Dr. Günter Häntzschel, sowie die BADEHAUS-Vorsitzende Dr. Sybille Krafft
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- Junge BADEHÄUSLERIN Liesa Sahne erläutert die Recherchestation, an der in Akten von SS, NSDAP und SA nach einzelnen Personen recherchiert werden kann.
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- Von links nach rechts: der stellvertretende Vorsitzende Jonathan Coenen, Prof. Dr. Günter und Dr. Hiltrud Häntzschel, ihre Tochter, die Künstlerin Heike von Schlebrügge, sowie die BADEHAUS-Vorsitzende Dr. Sybille Krafft
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- An der Recherchestation der ZEIT können Besucherinnen und Besucher der eigenen Familiengeschichte nachgehen und sich mit möglichen Verstrickungen in der NS-Zeit auseinandersetzen.
Impressum
Ein Projekt von: Heike von Schlebrügge
Umsetzung im BADEHAUS:
- Konzept, Recherche und Organisation: Jonathan Coenen
- Mitarbeit: Viktoria Knöbel, Liesa Lahne, Rhiannon Moutafis und Nathalie Schauer sowie Justine Bittner, Clemens Coenen, Ellen Hagemann und Stefan Rieder
- Idee und Redaktion: Dr. Sybille Krafft
- Marketing: Sharon Victor Suárez
- Technik: Christoph Waegele
Dieses Projekt wurde als Teil der „Begegnungen im BADEHAUS 2026“ gefördert von:


