WANDERAUSSTELLUNGEN

Die Kinder vom Lager Föhrenwald

2012-2021

 

Im Wolfratshauser Forst entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg eines der größten und das am längsten bestehende Lager für jüdische Displaced Persons in ganz Deutschland. Heimatlos gewordene Juden warteten hier auf ihre Ausreise aus dem Land der Täter. Historische Fotografien geben in der Ausstellung einen berührenden Einblick in die Geschichte einer lange vergessenen jüdischen Nachkriegskindheit in Bayern.

Von ganz unten. Die letzten Dinge.

seit 2019 | Deutsch

 

Die Ausstellung präsentiert Bilder des italienischen Fotografen Mattia Balsamini. Gezeigt werden Gegenstände von Flüchtlingen, die auf ihrem Weg über das Mittelmeer ertrunken sind. Diese berührenden Hinterlassenschaften, die vom Leben der Opfer erzählen, wurden im Wrack eines 2015 gesunkenen Bootes gefunden und von Mattia Balsamini für die Forensik in Mailand fotografiert.

Die Kinder von Föhrenwald und Waldram

seit 2020 | zweisprachig: Deutsch/Englisch

 

Von 1945-1957 war das jüdische DP-Lager Föhrenwald das letzte „Schtetl” in Europa. Ab 1957 kamen neue Bewohner, sie waren meist katholische, kinderreiche Familien, die als Folge des Zweiten Weltkriegs 1946 aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

Die Ausstellung ist eine Erweiterung der Wanderausstellung "Die Kinder vom Lager Föhrenwald" und zeigt das Leben der Kinder aus zwei Perspektiven an einem Ort.

Sh'erit Ha-Pletah

seit 2024 | Englisch

 

Von 1945-1957 war das jüdische DP-Lager Föhrenwald das letzte „Schtetl” in Europa. Juden, die während der Shoah ihre Heimat verloren hatten, warteten hier auf ihre Ausreise nach Israel oder hofften, in einem anderen Land ein neues Leben beginnen zu können. Sie bezeichneten sich selbst als „She'erit Hapletah“ - "Der Rest der Geretteten". Die Ausstellung beleuchtet die vielfältigen Facetten des Lagerlebens.

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