Fussball, Boxen, Turnen

Sport in Föhrenwald und Waldram

Sport – ein Thema, zwei Zeitschichten. Sowohl im jüdischen Displaced-Persons Lager Föhrenwald als auch in der späteren Heimatvertriebenen-Siedlung Waldram nahm die körperliche Betätigung eine zentrale Rolle für das Gemeinschaftsgefühl und den Neuanfang im Alltag ein.

 

Hintergründe und Motivationen waren jedoch in beiden Zeitschichten sehr verschieden. Neben allgemeinen körperlichen Aktivitäten in den jeweiligen Zeitschichten umfasst die multimediale und interaktive Ausstellung auch einzelne Sportler-Biografien. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Sport als Überlebensmittel, als Motor für Integration und Toleranz.

Fußball, Boxen, Turnen

Neben den organisierten Leibesübungen nimmt die Ausstellung auch das inoffizielle, spontane Sporttreiben in den Blick. Sie befasst sich mit der Fußballweltmeisterschaft 1954, der Sportinfrastruktur und -ausrüstung sowie der Bedeutung von Körperlichkeit für die Holocaust-Überlebenden und Heimatvertriebenen.

Laufzeit

21. September 2025 bis 6. September 2026

Zu den Öffnungszeiten des Museums

  • Freitag: 9 bis 17 Uhr
  • Samstag & Sonntag: 13 bis 17 Uhr

Impressum

  • Idee und Leitung: Dr. Sybille Krafft
  • Konzept und Texte: Chiara Hager, Dr. Sybille Krafft
  • Redaktionelle Mitarbeit: Barbara Kaulbarsch, Andrea Lorenz, Raphael Grünbeck
  • Grafik/Gestaltung: Studio Erika (Luca Bettinger, Fabian Sonnenberg)
  • Exponate: Clemens Coenen, Liesa Lahne, Justine Bittner, Sybille Rachfall
  • Zeitzeugeninterviews: Dr. Sybille Krafft (Interviews), Chiara Hager (Interviews), André Mitschke (Kamera), Christine Hansen, Liesa Lahne (Skript), Christoph Waegele (Schnitt)
  • Finanzierung/Organisation: Jonathan Coenen
  • Technik: Christoph Waegele
Diese Ausstellung wurde gefördert durch:
©2020-2026 Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.