Todesmarsch – als das Grauen vor die Haustür kam

Kurzfilm mit Musik und Gesprächen:

Mit der Evakuierung des KZ Dachau begann das Ende der NS-Diktatur in Bayern. Mehr als 10.000 Häftlinge wurden in den letzten Kriegstagen auf dem Todemarsch Richtung Alpen getrieben. Bewacht von Bluthunden und SS-Einheiten begann ein Überlebenskampf. Wer erschöpft zusammenbrach, wurde an Ort und Stelle erschossen.

Die Hauptroute führte durch das Würmtal nach Starnberg, über Wolfratshausen nach Bad Tölz und Waakirchen, wo amerikanische Einheiten den Elendszug befreiten. Viele Überlebende wurden im Lager Föhrenwald versorgt, wo sie ihre ersten Tage in Freiheit verbrachten.

Regisseur Max Kronawitter stellt für den Erinnerungsort BADEHAUS eine halbstündige Kurzfassung seines neuen Dokumentarfilms zusammen und berichtet im Anschluss an die Vorführung über seine Recherchen und die Dreharbeiten. Außerdem erzählt der Gautinger Altbürgermeister Dr. Ekkehart Knobloch von seiner denkwürdigen Initiative, zur Erinnerung an den Todesmarsch zahlreiche Wegstrecken-Mahnmale errichten zu lassen.

Musikalisch begleiten Susanne Pausch am Klavier und Peter F. Schneider an der Klarinette das Programm. Für unsere Veranstaltung hat der Münchner Künstler Peter F. Schneider extra ein neues Stück komponiert, das er dem Erinnerungsort BADEHAUS widmet.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Historischen Verein Wolfratshausen.

Länge: ca. 60 min

 

Das Video ist derzeit aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar. Wir arbeiten an einer neuen Version.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos, aber Spenden sind willkommen:

Wir gedenken jährlich dem KZ-Todesmarsch. Bereits im letzten Jahr fand das Gedenken digital statt, das Sie hier abrufen können: